DAS DREISSIGSTE JAHR ich frage immer wieviele Lebensgeschichten ein Mensch hat und welche ist die gelogene jahrelang vergessend die warmen Gefühle wie ist es an eine Stadt noch einmal zurückzudenken die Rote des Meeres die auf Pfaehlen gebauten Wege unsere verschiedenen und doch gleichen Identitaeten als die Stadt auf uns stürzt mit all ihren Strassen und Gassen als ihre Gewohnheiten einen schluckten und die Namen der Gassen sich aenderten wer glaubt da an die Magie an Wasserdeutungen, an befristete Einlagen natürlich glaube ich nur an mich selbst dem unveraenderbaren aller Glauben der Sprache der Gesten und Blicke dem letzten der zehn Gebote ich habe keine Lizenz betreffend der Öffentlichkeit meine Arme sind hinter meinem Rücken gebunden pseudo Lieben und glückliche Ehen passen zu mir wartend in den ruhenden Wassern des Lebens meine Neugierde ist wie die Direktorenkinder die Klassen zu bestehen und in meiner Nase zu bohren und Arztsein spielen ihr habt euch geirrt, seit langem bin ich allein. Mai 1989 Überzetzung: Sezer Duru